Home  /  Therapien  /  Außerklinische Beatmung

Außerklinische Beatmung

Was bedeutet außerklinische Beatmung?

Unter außerklinischer Beatmung wird die künstliche Beatmung verstanden, die zu Hause durchgeführt wird, entweder durch den Patienten selbst oder mithilfe z.B. eines Pflegedienstes. Die Zahlen der Patienten mit häuslicher Beatmung steigen kontinuierlich an. Die größte Gruppe dieses Kollektivs stellen die COPD-Patienten dar, aber auch Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen (wie z.B. ALS), Adipositas-Hypoventilationssyndrom oder Wirbelsäulenverkrümmungen (sog. Kyphoskoliosen) werden zunehmend mit Heimbeatmungsgeräten versorgt. Studien der letzten Jahre haben gezeigt, dass es sinnvoll ist,  gerade COPD-Patienten mit der sogenannten nicht-invasiven Beatmung zu therapieren.

 

Wie erfolgt Beatmung?

Die Beatmung erfolgt möglichst nicht-invasiv über eine Nasen- oder Nasen-Mund-Maske, die der Patient bei Bedarf selbst auf- oder absetzen kann. Die richtige Anwendung erlernt der Patient in der Klinik; dort wird die Behandlung auch regelmäßig überprüft. In seltenen Fällen ist diese Form der Beatmung nicht ausreichend, dann wird der Patient über einen Luftröhrenschnitt (Tracheostoma) beatmet.

 

Wie lange dauert die Beatmung?

Die Beatmung beträgt täglich meist mehr als 8 Stunden und erfolgt im Allgemeinen während des Schlafes. Bei der Beatmung erholt sich die überlastete Atemmuskulatur. Auf diese Weise ist der Patient tagsüber aktiver und hat geringere Atemnot.

 

Wie groß sind die Beatmungsgeräte?

Die Beatmungsgeräte sind klein und handlich. Viele Patienten führen damit sogar weite Reisen, auch im Flugzeug durch.

 

Wann sollte eine außerklinische Beatmung durchgeführt werden?

Die Beatmung sollte angewendet werden, wenn die Atmung dauernd unzureichend ist und wenn auch in Ruhe zu viel Kohlendioxid im Blut ist.

 

Welchen Nutzen hat die außerklinische Beatmung?

Der Krankheitsverlauf wird günstig beeinflusst und sowohl die Überlebensrate als auch die Lebensqualität können sich je nach Grunderkrankung verbessern. Eine körperliche oder psychische Abhängigkeit vom Beatmungsgerät tritt nicht ein. Wie groß der Nutzen ist, hängt natürlich von der Grunderkrankung ab. Die Nebenwirkungen sind gering. Eine außerklinische Beatmung sollte erwogen werden, wenn der arterielle Kohlendioxiddruck (PaCO2) unter Belastung oder während des Schlafs über 45 mmHG steigt.

Unser Versprechen an Sie!

Westfalen Medical setzt auf ein umfassendes Angebot an Beatmungsprodukten. Wir legen höchsten Wert auf die Qualität der Beatmungsgeräte von namhaften Herstellern weltweit, die optimal auf unsere Systeme zur Sauerstofftherapie abgestimmt sind.

Des Weiteren bieten wir Ihnen:

• Unterstützung bei der Abstimmung und der Auswahl der erforderlichen Hilfsmittel und Verbrauchsmaterialien mit dem Arzt

• Hilfestellung bei der Organisation der notwendigen ärztlichen Verordnung

• Wir übernehmen die Genehmigungs- und Abrechnungsformalitäten mit den Kostenträgern

• Wir managen die Überleitung nach Hause oder in eine Pflegeeinrichtung

• Wir weisen den Patienten, die Angehörigen und/oder das Pflegepersonal in die Handhabung der Geräte ein

• Unsere Mitarbeiter im Innen- und Außendienst stehen Ihnen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung

• Wir liefern die rezeptierten Verbrauchsartikel schnell und zuverlässig

Wie sieht ein Beatmungsgerät aus?

Industriestraße 26  |  57555 Brachbach  |  02745 931590  |  info@westfalenmedical.de

Technischer Notdienst: 0800 2844564 (24 Stunden)

Geschäftsführer: Ulf Doster  |  Handelsregister HRB 21373, AG Montabaur

 

 

Datenschutz

Industriestraße 26  |  57555 Brachbach

  Technischer Notdienst: 0180 5254618 (24 h)

Geschäftsführer: Ulf Doster  |  Handelsregister HRB 21373, AG Montabaur